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Pressemitteilung des Städteverbundes "Sachsenring" zur Thematik Kinderklinik des DRK-Krankenhauses Lichtenstein

Verbundausschuss spricht sich für Erhalt der Kinderklinik aus

[(c): Thomas Hetzel]
Pressemitteilung des Städteverbundes „Sachsenring“


Mitglieder des Verbundausschusses des Städteverbundes „Sachsenring“ sprechen sich für den Erhalt der vollstationären Kinderklinik des DRK-Krankenhauses Lichtenstein aus.

Im Rahmen der öffentlichen Verbundausschusssitzung des Städteverbundes „Sachsenring“ am 01.12.2021 wurde auch über die Pläne der Geschäftsführung des DRK-Krankenhauses Lichtenstein diskutiert, die Kinderklinik des Krankenhauses zu schließen und stattdessen eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendmedizin einzurichten.

Herr Thomas Nordheim, Bürgermeister der Stadt Lichtenstein/Sa., gab einen Überblick über die derzeitigen Entwicklungen. „Es ist keine einfache Situation. Auf Grundlage des Stadtratsbeschlusses habe ich als gesetzlicher Vertreter der Stadt Lichtenstein/Sa. in der Gesellschafterversammlung gegen die Schließung der Kinderklinik gestimmt. Welche Folgen das nun hat, kann noch nicht abschließend beurteilt werden.“

Neben den Vertretern der Stadt Lichtenstein/Sa. sprachen sich auch alle anwesenden Stadträtinnen und Stadträte aus Hohenstein-Ernstthal und Oberlungwitz dafür aus, dass der aktuelle Status Quo erhalten werden muss und das DRK-Krankenhaus mit all seinen bestehenden Angeboten ein wesentlicher und wichtiger Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsstädte des Städteverbundes, aber auch die angrenzenden Gemeinden ist. Das DRK-Krankenhaus trägt mit seiner Kinderklinik maßgeblich dazu bei, dass im Bedarfsfall auch außerhalb der Sprechzeiten ambulanter Kinderärzte, tagsüber und auch nachts, die medizinische Versorgung gewährleistet ist.

Lars Kluge, Oberbürgermeister der Stadt Hohenstein-Ernstthal und amtierender Verbundsvorsitzender, betonte, dass es für die Mitgliedskommunen des Städteverbundes als Mittelzentrum wichtig ist, den Fortbestand der Einrichtung in seiner jetzigen Form zu sichern.

Auch Thomas Hetzel, Bürgermeister der Stadt Oberlungwitz, sprach sich dafür aus, dass alles versucht werden sollte, um den Standort perspektivisch zu sichern und mindestens den Status quo zu erhalten: „Gerade die aktuelle Situation sollte uns zeigen, dass alles daran gesetzt werden sollte, das Gesundheitssystem nicht nach marktwirtschaftlichen Kriterien zu organisieren, sondern dafür zu sorgen, dass im Bedarfsfall jedem zu jeder Zeit geholfen werden kann. Oft sind es manchmal nur Minuten, die darüber entscheiden, ob und wie einer erkrankten Person geholfen werden kann. Und das betrifft eben auch den Bereich der Kinder- und Jugendmedizin.“

Einigkeit bestand darüber, dass jede Idee weiterverfolgt und jede Chance, die dazu beiträgt, die Kinderklinik zu sichern, genutzt werden sollte.

Gleichzeitig appellieren die Mitglieder des Städteverbundes eindringlich an die Geschäftsleitung sowie die Gesellschafter der DRK-Kinderklinik Lichtenstein, dass alles dafür getan werden muss, um besagten Status Quo zu erhalten und eine Schließung der vollstationären Kinderklinik zu vermeiden.

Alle Bürgermeister riefen noch einmal dazu auf, dass sämtliche Netzwerke genutzt werden sollten, um geeignete Ärztinnen und Ärzte zu finden und zu überzeugen, sich auf eine der freien Stellen im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin zu bewerben.

„In allen drei Mitgliedsstädten lässt es sich gut leben und wir verfügen über eine sehr gute Infrastruktur. Wenn sich Ärzte dazu entscheiden, ihren Lebensmittelpunkt zu uns zu verlagern, werden wir diesen Schritt jederzeit mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.“

Interessenten könnten sich direkt im DRK-Krankenhaus Lichtenstein, aber eben auch in einer der drei Mitgliedskommunen melden.

Hohenstein-Ernstthal/ Oberlungwitz/ Lichtenstein/Sa., d. 02.12.2021
gez. Lars Kluge (OB Stadt Hohenstein-Ernstthal), Thomas Hetzel (BM Stadt Oberlungwitz), Thomas Nordheim (BM Lichtenstein/Sa.)

© Thomas Hetzel

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