Die St. Martins-Kirche in Oberlungwitz

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Im 12. Jahrhundert wurde unsere Gegend von Benediktinermönchen zum Christentum bekehrt. In dieser Zeit entstand dort, wo heute die St. Martins-Kirche steht, eine Kapelle, die bis etwa 1450 zur Kirche ausgebaut wurde. Aus dieser Zeit stammt noch der untere Teil des gewaltigen Turmes mit dem Sterngewölbe. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde diese Kirche für die Oberlungwitzer Gemeinde zu klein. Sie wurde 1803 abgerissen, bis auf den Turm, und bereits 1804 stand die neue Kirche, die annähernd so aussah wie heute. 1923 wurde der Kirchturm um 7 m auf 45 m erhöht. Vom Turm aus hat man einen wunderschönen Blick auf Oberlungwitz, auf die nähere Umgebung und das Erzgebirge. Die Kirche steht im unteren Teil des Friedhofes, über zwei von vier Eingängen des Gotteshauses sind Verse aus Psalm 100 zu lesen:

„Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!
Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu meinen Vorhöfen mit Loben.“

In der Turmhalle zeigt ein Bild Bischof Martin von Tours. Hier standen auch wertvolle bunte Holzfiguren eines großen Flügelaltars aus dem Jahr 1517. Diese wurden, zusammen mit noch anderen Holzfiguren und zwei Altarleuchtern, in der Nacht zum 18.10.1990 gestohlen. Es fehlt jede Spur.


Das Innere der Kirche ist von besonderer architektonischer Schönheit und Seltenheit. Die Kirche ist weiß ausgemalt und dezent mit Blattgold verziert. Auf zwei umlaufenden Emporen und im Kirchenschiff finden ca. 900 Personen Platz. Seit 1852 hängen drei große Kristallleuchter im Kirchenschiff.

Das Altarbild des Kanzelaltars zeigt das Heilige Abendmahl. Das Bild ist eine Kopie von Robert Kühn (Berlin) des gleichnamigen Bildes von Leonardo da Vinci. Der alte Taufstein steht in der Turmhalle. An seine Stelle rückte der Taufstein aus der Vorhalle der Abteikirche. Dieser ist aus Hilbersdorfer Porphyr und stammt aus der Zeit von 1800.

Seit 1931 steht auf der ersten Empore eine große, dreimanualige Jehmlich-Orgel, die den ganzen Chorraum einnimmt. Die Orgel hat 2.891 Pfeifen und 51 Register. An der Orgelempore sind zwei Trompeten angedeutet.

Jeden Sonn- und kirchlichen Feiertag rufen die drei Glocken um 9:00 Uhr zum evangelisch-lutherischen Gottesdienst.
Sie sind herzlich eingeladen!

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